Einspeisung von Biomethan ins Erdgasnetz
Um regenerativ erzeugtes Biogas in das Gasnetz der SVO Energie einzuspeisen, wird das Roh-Biogas durch den Einspeisenden aufbereitet. Am Markt existieren hierzu verschiedene Verfahren, welche in erster Linie die Methankonzentration im Biogas erhöhen und Kohlendioxid entfernen. Die Gasqualität nach der Aufbereitung entspricht den Definitionen für L-Gas bzw. H-Gas nach dem DVGW Arbeitsblatt G 260 „Gasbeschaffenheit“. Aus den Messungen ergibt sich die Energiemenge, die am Übergabepunkt der Einspeiseanlage zufließt.
Über die Einspeiseanlage und die Netzanschlussleitung wird die Verbindung zum Anschlusspunkt des Erdgasnetzes hergestellt. In der Einspeiseanlage wird das Gas vom Netzbetreiber auf die erforderlichen Verhältnisse des angeschlossenen Netzes eingestellt.
Die Gasnetzzugangsverordnung regelt hier die Kostenteilung und Verantwortungsbereiche.
Um den technisch und wirtschaftlich günstigsten Netzanschlusspunkt zu ermitteln, führt der Netzbetreiber eine Netzverträglichkeitsprüfung durch. Ein Netzanschlussbegehren wird mit dem vollständig ausgefüllten Formblattes Anfrage zur Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz eingeleitet. Die Prüfung wird auf der Basis dieser Daten durchgeführt, sie ist kostenpflichtig und wird nach Anzahlung der von der SVO Energie angebotenen Prüfungskosten beauftragt.
Netzanschluss- und Einspeiseverträge werden im Anschluss erstellt.
Die aktuelle Netzauslastung in Bezug auf eine konkrete Einspeisung von Biomethan wird im Einzelfall ermittelt.
SVO Energie GmbH