David Bendorf über seine Ausbildung zum Industriekaufmann
 | Steckbrief Name: David Bendorf Alter: 23 (31.03.1987) alte Schule: Wirtschaftsgymnasium in Uelzen Hobbys: Volleyball, Beachvolleyball, Schwimmen und einige andere Sportarten sonstige Interessen: EDV Bereich (Arbeiten mit Office Programmen), sowie die Bereiche der Betriebswirtschaftslehe (Marketing und Personalwesen) wann fertig: 31.07.2010 |
Erfahrungsbericht:
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die Berufsausbildung des Industriekaufmann / -frau erfolgt im dualen System, folglich eine betriebliche und begleitend schulische Ausbildung. Im ersten Lehrjahr sind zwei Berufsschultage in der Woche gesetzt und ab dem zweiten Lehrjahr lediglich nur noch ein Tag pro Woche. Nach 1 ½ Jahren Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung seitens der IHK über die bereits erfolgten Schulthemen. Die Zwischenprüfung zählt derzeit noch nicht in die Abschlussprüfung, wie es eventuell in anderen Ausbildungsberufen erfolgt. Ab dem dritten Lehrjahr muss sich der Auszubildende seine Fachabteilung aussuchen um sich in diesem Bereich zu spezialisieren. In diesem Bereich bleibt er bis zum Ausbildungsende. Die Abschlussprüfung erfolgt in vier Teilen (drei schriftliche und einen mündlichen Teil). Die schriftlichen erfolgt in den Bereichen Geschäftprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Das mündliche Thema besteht aus der Vorstellung der eigenen Tätigkeit in der Fachabteilung.
Welche Abteilungen werden durchlaufen?
Wir Industriekaufleute durchlaufen die ersten zwei Lehrjahre alle kaufmännischen sowie technischen Abteilungen im Unternehmen, da in den Bearbeitungen von kaufmännischen Prozessen, das grundlegende Verständnis aus dem technischen Bereich erforderlich ist.
Kaufmännischer Bereich:
- Kundenservice (Durchführung der Abrechnung von Strom, Gas und Wasserlieferungen sowie die Betreuung von Kunden)
- Materialeinkauf sowie Lager (Angebotsvergleiche, Beschaffung von Materialen, Lagerwirtschaft)
- Vertrieb (Einkauf von Energie, Preiskalkulation, Abwicklung der Großkunden)
- Öffentlichkeitsarbeit (Organisation von Veranstaltungen, Abwicklung des Intranets, Werbemaßnahmen)
- Rechnungswesen (Jahresabschluss, Anlagenbuchhaltung, Eingangsrechnungen, Controlling)
- Technischer Bereich (Bereich Zählerwesen, Anlagenbetrieb, Netzerweiterung, Informationsmanagement etc.)
- Personalabteilung (Datenpflege im Bereich der Stundenerfassung und Gehaltsabrechnung, wie auch Sichtung von
Bewerbungsunterlagen etc.)
Wieso hast du dich für die Ausbildung als Industriekaufmannes entschieden?
Die Vielfalt des Industriekaufmannes ist riesig und durch die Spezialisierung im dritten Lehrjahr kann ich mir den interessantesten Bereich aussuchen. Durch meine gesammelten Erfahrungen auf dem Wirtschaftsgymnasium hatte ich schon einen großen Einblick in den BWL-Bereich und wusste schnell, dass der Industriekaufmann der richtige Beruf für mich ist.
Wie gefällt dir die Ausbildung?
Die Ausbildung bei der SVO ist klasse. Wir Auszubildenden werden in den entsprechenden Bereich gut aufgenommen, eingearbeitet und können relativ schnell eigenständig arbeiten. Die SVO als Arbeitgeber ist sehr zuvorkommend und unterstützt uns Auszubildenden im schulischen wie auch betrieblichen Bereichen.